In Kalkudah engagierten sich Nürnbergs Bürger und die Srilankahilfe schon kurz nach dem Tsunami


Die Stadt Nürnberg hat – einer Empfehlung der Bundesregierung und der Organisation InWEnt folgend – Anfang 2005 eine Patenschaft für das an der Ostküste des Inselstaats gelegene Fischerdorf Kalkudah übernommen. 

In den ersten Monaten des Jahres initiierte das dafür zuständige Amt für Internationale Beziehungen Projekte, die darauf zielten, den von der Flutkatastrophe Betroffenen möglichst schnell zu helfen.  

Mit den Spenden von Nürnberger Bürgern wurde unter anderem :

  • eine Siedlung von rund 105 Häusern für vom Tsunami geschädigte Familien in der Umgebung von Kalkudah gebaut, 
  • zwei Spezialwagen, die zur Sicherstellung der Wasserversorgung in und um Kalkudah dienten, finanziert, 
  • eine sanitäre Anlage in einem Lager obdachlos gewordener Familien in Kalkudah eingerichtet,
  •  zwei von der Flut beschädigte Kindergärten in Kalkudah saniert sowie
  • Soforthilfen an Fischer und an verwitwete Frauen und deren Kinder vergeben. 


Lager in Kalkudah: Nürnbergs Bürger finanzierten hier Brunnen und sanitäre Anlagen



Eine von Nürnbergs Bürgern finanzierte Siedlung in Kirimacchai im Umland von Kalkudah