Nicht alles ist Gold, was glänzt: Orte unseres Engagements in Sri Lanka

 

Die Srilankahilfe unterstützt und finanziert seit 2005 humanitäre Projekte an der Ostküste Sri Lankas

Der im Nordosten liegende Bezirk Trincomalee sowie die sich südlich entlang der Küste anschließenden Bezirke Batticaloa und Ampara bilden die Region der Ostküste Sri Lankas. In dieser wirtschaftlich nach wie vor unterentwickelten Region leben vor allem Tamilen und Muslime sowie eine nicht unbeachtliche Zahl von Christen. Dank kilometerlanger Sandstrände haben Teile der Region das Potenzial für einen erfolgreichen Tourismus und damit einen wirtschaftlichen Aufschwung. weiter...


Kalkudah


Das zum Bezirk Batticaloa gehörende Kalkudah ist ein kleines Fischerstädtchen an einem der schönsten Küstengebiete im Osten Sri Lankas. In dem Dorf und in der Umgebung leben vor allem Familien. Allein in Kalkudah kamen im Tsunami über 300 Menschen um, über 3.000 Menschen wurden obdachlos.

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Kalmunai


Kalmunai ist mit über 100.000 Einwohnern größte der an der Ostküste gelegenen Städte. Mit rund 4.000 Toten und einem Vielfachen an Menschen, die durch den Tsunami obdachlos wurden, gilt sie als die vom Tsunami am stärksten betroffene Gemeinde des Landes. Hier leben vor allem Tamilen und Muslime

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Kattankudy


Kattankudy gilt mit  über 50.000 Personen als  einer der am dichtesten besiedelten Städte Südostasiens Hier leben vor allem Muslime. Traurige Berühmtheit erlangte der Ort 1990, als bei einem Massaker 160 Moscheebesucher von Angehörigen derLTTE (Tamil Tigers) erschossen wurden.

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Eravur


Die Gemeinde Eravur ist eine der ärmsten Gemeinden Sri Lankas. Hier leben knapp 11 Tausend Familien – der Anteil von Kindern und Jugendlichen im Schulalter ist hoch. Viele Einwohner sind praktisch arbeitslos und haben – wenn überhaupt – nur unregelmäßige Einkünfte. Meist arbeiten sie dann als Tagelöhner in Landwirtschaft, Fischereiwesen oder Viehzucht.  

 

In Eravur hat die Srilankahilfe sich erst relativ spät engagiert. Die Arbeit am ersten, aber zugleich größte Projekt, das der Verein gemeinsam mit der Stadt Nürnberg in Eravur realisierte, startete erst 2013. Am Rande von Eravur wurde die Siedlung Klein-Nürnberg erbaut, die 25 Familien, die zuvor in Notunterkünften gewohnt hatten, ein neues Heim fanden. 

Mit Geldern der Srilankahilfe wurde inzwischen eine Vorschule mit Spielplatz gebaut, die seit Oktober 2018 von rund 80 Kindern im Alter von 3 bis 5 Jahren aus Klein-Nürnberg und der angrenzender Siedlungen besucht wird. 

2020 startete der Verein sein jüngstes Projekt, nämlich den Bau eines Zentrums für Schüler der der Sekundarstufe und für Schulabgänger zur Vorbereitung auf Schulabschluss und den Einstieg ins Berufsleben. 

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In Kalkudah engagierten sich Nürnbergs Bürger und die Srilankahilfe schon kurz nach dem Tsunami


Die Stadt Nürnberg hat – einer Empfehlung der Bundesregierung und der Organisation InWEnt folgend – Anfang 2005 eine Patenschaft für das an der Ostküste des Inselstaats gelegene Fischerdorf Kalkudah übernommen. 

In den ersten Monaten des Jahres initiierte das dafür zuständige Amt für Internationale Beziehungen Projekte, die darauf zielten, den von der Flutkatastrophe Betroffenen möglichst schnell zu helfen.  
Mit den Spenden von Nürnberger Bürgern wurde unter anderem  

-- eine Siedlung von rund 105 Häusern für vom Tsunami geschädigte

   Familien in der Umgebung von Kalkudah gebaut, 
-- zwei Spezialwagen, die zur Sicherstellung der Wasserversorgung

   in und um Kalkudah dienten, finanziert, 
-- eine sanitäre Anlage in einem Lager obdachlos gewordener Familien

   in Kalkudah eingerichtet,
-- zwei von der Flut beschädigte Kindergärten in Kalkudah saniert

    sowie

-- Soforthilfen an Fischer und an verwitwete Frauen und deren Kinder

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