10 Jahre "Nürnberger helfen Menschen in Sri Lanka e.V."

 

 

Die seit 2009 unter dem Namen „Nürnberger helfen Menschen in Sri Lanka e.V.“ (Srilankahilfe Nürnberg) firmierende Initiative ist aus der „Tsunamihilfe Nürnberg in Sri Lanka e.V.“ hervor gegangen.

 

Alles begann am runden Tisch der Stadt Nürnberg

Es ist ein gemeinnütziger Verein, der ursprünglich mit Hilfe des Amts für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg gegründet wurde und dessen Mitglieder sich größtenteils aus den Teilnehmern des so genannten „Runden Tischs“ rekrutieren, den die Stadt Nürnberg unmittelbar nach der Tsunami-Katastrophe Ende Dezember 2004 eingerichtet hatte.

 

Zunächst sah die Satzung langfristige humanitäre, finanzielle und ideelle Hilfe für Tsunami-Opfer in der Region um Kalkudah an der Ostküste Sri Lankas vor. Denn die Stadt Nürnberg hatte auf Empfehlung der von der Bundesregierung initiierten Partnerschaftsinitiave inwent Anfang 2005 eine Patenschaft für den Ort Kalkudah übernommen.

 

Die ersten Hilfsmaßnahmen nach dem Tsunami wurden vom Amt für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg unter Mithilfe von Teilnehmern am runden Tisch geplant und realisiert.

 

Der Mitte 2006 gegründete Verein „Tsunami-Hilfe Nürnberg in Sri Lanka“ setzte die Arbeit der engagierten Nürnberger Bürger und Unternehmen, die am runden Tisch teilgenommen hatten, fort.

 

Dem Tsunami folgten Bürgerkrieg und die immer wiederkehrenden Folgen der Monsunzeit

Dem Tsunami folgten der von 2006 bis 2009 andauernde gewaltsame Konflikt zwischen tamilischen Rebellen und singhalesischen Regierungstruppen sowie Wetterkatastrophen, die große Teile der östlichen Küste während der Monsunzeit fast alljährlich mit Überschwemmungen heimsuchen.

 

Der Bürgerkrieg hat die Ostküstenregion wirtschaftlich stark geschwächt. Eine wachsende Zahl der Bewohner der Ostküste hat dies besonders stark zu spüren bekommen.

 

Deswegen entschied der Verein, sein Engagement weiter fortzusetzen - dieses allerdings auch auf andere extrem von Bürgerkrieg, Tsunami, und weitere Naturkatastrophen heimgesuchte Gebiete an der Ostküste und die davon betroffenen Menschen auszudehnen.  

 

Weil es noch viel zu tun gibt, arbeiten wir weiter

Seit 2009 haben wir mit Unterstützung der UN-Habitat eine Reihe von Projekten aus Spenden von Nürnberger Bürgern und aus Mitteln unseres Vereins, die wir vor allem mit Erlösen aus dem Verkauf von Spielzeug und Glühwein in der Kalkudah-Bude auf dem Markt der Städtepartnerschaften erzielt  haben realisiert und unterstützt.